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Vom Hohen Meißner zum Kibbuz

von Irmgard Klönne
mit zahlreichen Abbildungen
Vom Hohen Meißner zum Kibbuz

puls 28
36 Seiten
17 x 24 cm
geheftet

Best. Nr. 688
7,50 EUR
inkl. 7 % UST
zzgl.
Lieferzeit: 1 Woche

Vom Hohen Meißner zum Kibbuz ...

so der Titel von "puls 28", einer neuen Ausgabe der "Dokumentationsschrift der Jugendbewegung". Berichtet wird darin über die Geschichte der deutsch-jüdischen Jugendgemeinschaft "Werkleute" in den Jahren vor und nach 1933 und deren Weg zu einem kommunitären, lebensreformerischen Projekt in Palästina, vor Gründung des Staates Israel. Die "Werkleute" kamen aus dem deutsch-jüdischen Wanderbund "Kameraden", der sich an den Gruppenformen des Wandervogels und den Ideen der Freideutschen Jugend, der Meißner-Formel von 1913 orientierte. Insgesamt bildeten die deutsch-jüdischen Bünde, wenn auch vom Antisemitismus schon bedrängt, einen besonders aktiven und interessanten Teil der Jugendbewegung, bis der hitlerdeutsche Staat ihre Geschichte gewaltsam abbrach.

Von Irmgard Klönne, der Autorin dieses Heftes, ist in der "puls"- Reihe bereits eine Schilderung des Gruppenlebens in der deutsch-jüdischen jugendbewegten Szene vor dem "Dritten Reich" erschienen, unter dem Titel "Deutsch,jüdisch, bündisch" (puls 21). Beide Hefte sind mit vielen Fotos und Dokumenten ausgestattet. Sie erinnern an eine  besondere Ausformung historischer Jugendkulturen in Deutschland, die nicht vergessen sein sollte.