Jugend – weiblich und bewegt
von Irmgard Klönne
mit zahlreichen Abbildungen
KLAPPENTEXT
Was haben Mädchen im Wandervogel zu suchen? Mit dieser Frage verband sich schon früh der Versuch, männerbündisches Terrain zu sichern. In Selbstdarstellungen jugendbewegter Geschichte ist der weibliche Anteil lange vernachlässigt worden. Irmgard Klönne berichtet über Leben und Ideen der Mädchen und Frauen in den Bünden, über Anfechtungen und über Freiheitsräume, die sie in Anspruch nahmen. Ein bis heute andauernder Konflikt im Geschlechterverhältnis wird in diesem Buch deutlich.
LESEPROBE
Aus dem Inhalt:
I Re-Präsentationen der weiblichen Jugendbewegung in der jugendbewegten Geschichtsschreibung
II Der sozio-kulutrelle Kontext: Gesellschaftlicher Wandel und weibliche Lebensperspektiven zur Zeit der frühen Jugendbewegung
III Jugendkultur zwischen Antifeminismus und Idealen eines neuen Geschlechterverhältnisses
IV Wandervogelmädchen
V Weiblich und doch jugendbewegt: Die "Kameradin" in der Jugendbewegung der Weimarer Republik
VI Ein Hinweis auf Nachwirkungen: Die "Kameradin" im "Volkskörper" des nationalsozialistischen Deutschland